23. November 2019 - Jahresendanlass 

In der Sagelibar in Jona trafen wir uns am 23. November zu unserem jährlichen Jahresendanlass. Die Spezialität des Hauses: Rösti in allen Variationen. Dies ist immer ein schöner Anlass, um rückblickend über das fast vergangene Jahr zu plaudern -  und dies nicht nur über das Tauchen. Bei diesem Anlass nehmen auch immer wieder unsere Passivmitglieder teil, die sicherlich auch tauchen, aber eher die warmen Gewässer bevorzugen.

 13. Oktober 2019 – Zollbrücke Rheinau 

Am 13.10.2019 fand der letzte gemeinsame Tauchanlass unseres Vereins an der Zollbrücke in Rheinau statt.  Das Wetter war vielversprechend, hoffen wir dass es unterwasser auch so vielversprechend weitergeht.  Es wurde eng mit den Parkplätzen, da sich doch einige unserer Mitglieder auf den Weg machten, um den letzten Tauchanlass des Jahres bei diesem herrlichen Wetter mit zu machen. 

Kaum hatten wir den Kopf unter der Oberfläche, erwarteten uns schon hunderte von Eglis. Was für ein fantastischer Tauchgang, hier kann man wirklich sagen die Rheinau ist jedesmal einen Tauchgang wert. Aber weshalb kommen wir zur Rheinau? Richtig, einerseits sind die Sichtverhältnisse meistens gut bis sehr gut und dann sind da die Welse, auf die sich jeder Taucher freuen darf. Nach dem man sich durch die Eglischwärme durchgearbeitet hatte, fanden wir auch die Welse. Sicherlich nicht der schönste Fisch, aber allemal imposant.

Auch wenn es noch so schön ist, jeder Tauchgang geht mal zu Ende. Noch mal ein Blick zurück und dann dem Buddy den Daumen nach oben gezeigt und man ist wieder ein einer anderen Welt.

Vor einigen bis vielen Jahren sangen wir im Männerchor Männedorf das Lied „Am Rhein oh wie herrlich, am Rhein oh wie schön“ nun kann ich ganz klar sagen: Im Rhein ist es auch sehr schön.

Franz-Jürgen

Bilder: Andi Greuter, FJ. Unger

 11. August 2019 – Streichelzoo Zürichsee 

Eigentlich war für diesen Tag der Davosersee angedacht gewesen. Aber leider waren auch dort, wie vor ein paar Wochen im Walensee, die Sichtverhältnisse so schlecht, dass sich der lange Weg nach Davos nicht gelohnt hätte. Kurzentschlossen wurde umgebucht und der Tauchgang in den Zürichsee verlegt. Dank Mail und unserem Taucher - WhatsApp, konnten unsere Vereinsmitglieder schnell über den Wechsel der Örtlichkeit informiert werden. Leider sagten einige ab und so trafen sich nur vier Mitglieder bei schönstem Wetter am Riff Williams.   Die Sicht Unterwasser war nicht gerade berauschend, aber akzeptabel. Kaum abgetaucht, stolperte man im wahrsten Sinn des Wortes über die Hechte. Etwas tiefer wurde man umschwirrt von grossen Eglis, die sich auf der Jagd befanden. Mit schauen kam man fast nicht mit, so schnell lief das alles ab und wenn ein Schwarm Barsche vorbeizog, ging sogar die Sonne Unterwasser auf. Sonnenbarsche sei Dank. Während sich Franz-Jürgen mit seinem neuen Trocki abmühte, mit einer geduldigen Silvia an seiner Seite, gingen Andi und Muriel auf die Suche nach Schlangen. Nach dem Auftauchen zeigte sich schon im Gesicht von Muriel und Andi, dass sie was ganz Tolles erlebt hatten. Ja sie hatten die Schlange – eine Würfelnatter – gefunden. „Ich ha sie sogar chöne steichle“! erzählte uns Muriel mit einem ganz besonderen Strahlen im Gesicht. Etwas Neid kam schon auf, aber dafür habe ich meinen neuen Anzug ein bisschen besser im Griff.

Franz-Jürgen

 

Bilder: Andi Greuter

Grillabend vom 3. August 2019 

Trotz Sommerferien fanden sich 15 Personen beim Tauchhüsli des TGM ein, um gemeinsam den Aqua-Star Grillabend zu verbringen.  Vor dem gemütlichen Beisammensein ging es für einige noch ins kühlende Nass bevor der Apéro aufgetischt wurde und die Gäste so langsam eintrudelten. Nur tauchen ging an diesem Abend niemand. Bei allerlei Knabbereien, gesünderen und weniger gesunden – aber lecker waren sie alle – und einem Glas herrlichem Weissweins kamen die Gespräche rund ums tauchen auf.  Auch andere Themen kamen ab und zu auf aber doch kam man immer wieder auf’s Tauchen … warum wohl?  Langsam wurde es Zeit den Grill einzuheizen, um die mitgebrachten Köstlichkeiten je nach Gusto – hat aber nichts mit Cousteau zu tun – zu grillieren. 

Die Sonne zauberte eine goldene Strasse auf den See, wie konnte man da einfach auf der Bank sitzen bleiben und sich nicht in seine Badekleider stürzen um einen kurzen Weg auf dieser Sonnenbahn zu schwimmen? Zwei Verwegene stiegen nochmals in die kühlen Fluten und schwammen dem Sonnenuntergang entgegen. Schön war’s, gell Muriel? 

Wie aus einem Heissluftballon ein Wasserballon wurde, haben wir leider nicht mehr mitbekommen, dafür hat der Zürichsee zu viele Biegungen, hinter denen der Ballon verschwand. 

Die Flammen des Grills wurden gelöscht und das Lagerfeuer entfacht.  Dann erschallte der Ruf: “Wer möchte Dessert?“ Alleine das Wort Dessert verläuft schon auf der Zunge und dann erst all die Süssspeisen … einfach nur lecker und dazu der Kaffee … himmlisch. Vielleicht animiert es ja den einen oder die andere dazu, im nächsten Jahr auch dabei zu sein - schön wär’s.   Ich möchte es hier nicht unterlassen allen Sponsoren von Wein, Bier, Apérogebäck, Salaten, Dessert usw. - vieles wurde mit Liebe und viel Zeit vorbereitet - von ganzem Herzen zu danken. Es war ein ganz toller Abend! 

Franz-Jürgen

 27. Juli 2019 - Spontanes Tauchen  

Unsere Reni kann’s nicht lassen! Kurzfristig meldete sie sich über unseren Gruppenchat mit der Frage, wer gerne einen Tauchgang am Samstagabend mit ihr tätigen wolle. Schlussendlich fanden sich sieben Mitglieder des Aqua-Stars an der Schipfe ein, um gemeinsam zu tauchen. Nun ja, zwei kamen erst zum Tauchen, als die anderen schon wieder aus dem Wasser auftauchten. Aber so sind die Geschmäcker verschieden, die einen unternehmen lieber einen Dämmerungs-Tauchgang und die anderen bevorzugen die Nacht. Man sieht, unser Gruppenchat funktioniert und wer noch nicht dabei ist, kann sich bei Andi Greuter anmelden und schon wird man aufgeschaltet und verpasst keinen Tauchgang mehr … wenn man will.

Franz-Jürgen

 30. Juni 2019 – Berlingen Wildsau 

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich sieben Mitglieder unseres Vereins in Berlingen beim Tauchplatz Wildsau, um gemeinsam abzutauchen.  Der Seespiegel des Bodensees war gegenüber dem vergangenen Jahr stark angestiegen, das erleichterte uns das Einsteigen in den See ungemein. Leider schwand die Vorfreude Unterwasser etwas, da die Sichtverhältnisse in den oberen Schichten nicht gerade berauschend waren. Ab 12 Meter Tiefe besserte sich die Sicht wesentlich und es entstand der Eindruck, als würde man sich unter einem Deckel befinden. Aber wo sind sie allen hin, die vielen Fische vom letzten Jahr? Keine Flosse war zu finden! Da und dort mal ein Gehäuse von einem Krebs und wenn man Glück hatte schwamm doch noch eins dieser Krustentiere vor der Maske vorbei. Es war trotz allem ein schöner Tauchgang, ausser dem grünen Schlamm, der sich an einer Röhre festsetzte. Reni war begeistert davon und klärte mich dann auf, dass dies kein Schlamm, sondern Süsswasserschwämme wären! Wie auch immer - für mich sah es wie Schlamm aus. Nach dem Abrödeln trafen wir uns noch in der Nähe von Berlingen zum Essen und Trinken und der Diskussion wo die Fische geblieben sind und ob nun Schwämme schön sind oder doch nur grüner Schlamm. 

Franz-Jürgen

Bilder: Renate Konietzny, FJ Unger

 30.5.-2.6.2019 – Auffahrtswochenende Walchensee in Deutschland 

 Blauer Himmel und trübe Aussichten  

„Was hast du gesehen?“ „Gar nichts! Ich konnte nicht mal den Tauchcomputer ablesen!“ war die Antwort. Das schönste war, sich nach dem fast Blind-Tauchgang auf der Oberfläche des bläulich-grün leuchtenden Walchensees mit aufgeblasenem Jacket treiben zulassen und den Blick in einen wolkenlosen Himmel und eine wunderschönen Umgebung schweifen zu lassen.   Auffahrtswochenende war dieses Jahr gleich Tauchwochenende. Vier Tage mit sieben Gleichgesinnten verbringen, es gibt fast nichts schöneres … oder? Doch, wenn noch ein paar mehr mitgekommen wären.  

Je nach Anfahrt legten die einen 250km und andere bis zu 350km zurück … aus diesem Grund wurden auch vier Tage eingeplant für das diesjährige Tauchwochenende. Gestaffelt trafen die Teilnehmenden dann einer nach dem anderen in Kochel am See in Bayern ein. Die, die früher eintrafen erkundeten schon mal das Dorf und fanden am gleichnamigen See einen Markt und liessen sich schon mal das erste Bier schmecken, während die anderen Kollegen und Kolleginnen per Handy informiert wurden, wo der schönste Treffpunkt, nämlich hier am See, wäre und dieser dann auch gefunden wurde.  Und so sass man bei Sonnenschein, einem Glaserl Wein und einem Fleischplättli beisammen und genoss diesen schönen Spätnachmittag mit Gleichgesinnten.  

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, der Himmel war nicht mehr so wolkenlos, begab man sich zum ersten Tauchplatz. Als man in dieses grün schimmernde Wasser schaute, kamen schon die ersten Bedenken. Wie ist da wohl die Sicht? Unsere drei Trocki-Taucher Katja, André und Andi entschlossen sich, die tieferen Gewässer zu erforschen - es sollte sich da ein Autowrack befinden - während die Nasstaucher, die da wären Muriel, Reni, Silvia und der Schreiber dieser Zeilen, sich in den oberen Schichten aufhalten wollten. Trübe Aussichten erwarteten uns! In einem Meter Entfernung war der Buddy nur noch schemenhaft erkennbar. Nach 30 Minuten erreichten wir wieder die Oberfläche und bald bubbelte es auch neben uns und unsere Trockis tauchten auch auf. Das Wrack des Autos hatten sie gefunden, aber das war es dann auch schon. Auf einen zweiten Tauchgang wurde verzichtet und lieber die Gegend von den einen zu Fuss erkundet, während die andern versuchten, den Ball beim Minigolf zu versenken.

Ein strahlend blauer Himmel erwartete uns am nächsten Morgen und auch ein anderer Tauchplatz. Leider war die Sicht noch schlechter als am Vortag und - richtig geraten: auf den zweiten Tauchgang wurde auch hier verzichtet. Dafür war die Wanderung, die fünf der Teilnehmenden unter die Füsse nahmen, umso schöner. Leider mussten zwei auf diese Wanderung verzichten, um die Fahrzeuge zu verschieben. Auf der Rückfahrt besuchten einige das dortige Kraftwerk und andere zog es lieber wieder zu dem Markt am See und zum Wein.

Trotz allem es war ein wunderbares langes Wochenende und am Sonntagmorgen machten sich die einen nach dem Frühstück auf den Weg in die heimatlichen Gefilde und zwei Optimistinnen probierten es nochmals mit einem Tauchgang, bevor auch sie den Weg nach Hause unter die Räder nahmen.  

Ich möchte mich hier nochmals im Namen aller Teilnehmer bei Andi für die Organisation dieses Wochenendes ganz herzlich bedanken. Nur dank solchen Mitgliedern macht das Vereinsleben solchen Spass.  

Franz-Jürgen

 

 18. Mai 2019 – Trainingstag im Tauchhüsli

 19.–26. April 2019 – Ostersafari Rotes Meer

One … two … three … go! Mit einer Hand an der Maske und dem Regulator, die andere am Maskenband, geht es mit einer Rolle rückwärts vom Zodiak in eine andere Welt, die sich nur wenigen Menschen offenbart. Dunkles Blau umgibt uns, wenn wir uns an der Riffwand langsam auf 30 Meter absinken lassen. Und doch hat es manchmal zu viele Taucher am selben Spot und man fühlt sich wie in einem Whirlpool, aber wie gesagt wir gehören auch zu der Gattung Masculum diver und Feminam diver und müssen uns aus diesem Grund nicht beklagen. Am 19.4.2019 trafen sich neun Mitglieder des Aqua-Star Vereins und ein Gast bereits um 4 Uhr in der Frühe auf dem Flughafen in Zürich, um die Reise ans Rote Meer anzutreten. In Hurghada ging es an Bord der Sea Dragon. Wir waren die ersten offiziellen Gäste auf diesem neuen Schiff und leider liessen die Kinderkrankheiten nicht lange auf sich warten. Mit nassen Füssen probierte sich der oder die eine mit Spagat Übungen, eine zu schmale Treppe ohne Handlauf führte zu einem blauen Auge (nicht bei einem Vereinsmitglied) aber so nach und nach gewöhnte man sich an diese Mängel und konnte sie handhaben. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir es gerne gehabt hätten! So hatten wir während des ganzen Trips immer sehr starken und kühlen Wind und dementsprechend auch einen sehr hohen Wellengang. Unter diesen widrigen Umständen war es uns nicht möglich, unsere Ziele im Süden (St. Johns, Rocky Island und Zarbagad Island) zu erreichen. Aber auch die Namen der Dive-Spots, die wir anfuhren, können sich hören lassen, die da waren Abu Dabab, Shaab Marsa Alam, Shaab Sharm, Shalaniat, Ras Hankorap, Abu Gatawa, Sataya, Shaab Maksour und ich glaube unser aller Lieblingsplatz war Shaab Claudia. Die Grossfische liessen sich während der ganzen Tour nicht zeigen, aber wir wurden mit wundervollen Korallengärten, vielen Fischen und dem einen und anderen Wrack dafür entschädigt. Auch Delphine kreuzten unseren Weg und im Hafen von Hamata wurden wir von einer Familie von Dugongs verabschiedet. Eine Woche gemeinsames Tauchen, diskutieren nach den Tauchgängen, nicht nur über das Tauchen, mit den Vereinsmitgliedern, schweisst zusammen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass bei der Verabschiedung auf dem Flugplatz in Zürich die eine oder andere Träne zerdrückt wurde.

 7. April 2019 – Rietli Bodensee